Die UVV Prüfung von Arbeitsmitteln ist für Unternehmen ein zentraler Bestandteil der Arbeitssicherheit. Arbeitgeber sind gesetzlich verpflichtet, Maschinen, Betriebseinrichtungen und technische Arbeitsmittel regelmäßig prüfen zu lassen, um Gefährdungen für Mitarbeiter zu vermeiden und den sicheren Betrieb im Unternehmen zu gewährleisten.
Die gesetzlichen Grundlagen ergeben sich unter anderem aus:
DGUV Vorschriften (Unfallverhütungsvorschriften der Berufsgenossenschaften)
Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV)
Technische Regeln für Betriebssicherheit (TRBS)
Gefährdungsbeurteilungen im Unternehmen
TRBS 1203 (Anforderungen an zur Prüfung befähigte Personen)
Regelmäßige UVV Prüfungen sorgen dafür, dass Arbeitsmittel sicher verwendet werden können, gesetzliche Anforderungen erfüllt werden und der Versicherungsschutz im Schadensfall erhalten bleibt.

UVV-Prüfungen – das müssen Sie wissen
Die Sicherheit am Arbeitsplatz hat für Unternehmen oberste Priorität. Um Beschäftigte vor Gefahren zu schützen und Unfälle zu vermeiden, erlassen die Berufsgenossenschaften als Träger der gesetzlichen Unfallversicherung verbindliche Unfallverhütungsvorschriften (UVV). Seit 2014 werden diese Regelwerke offiziell als DGUV Vorschriften bezeichnet.
Diese Vorschriften definieren verbindliche Sicherheitsstandards für den Umgang mit Arbeitsmitteln und schreiben regelmäßige UVV Prüfungen vor. Ziel dieser Prüfungen ist es, mögliche Gefahren frühzeitig zu erkennen, technische Mängel zu identifizieren und den sicheren Betrieb von Maschinen, Geräten und betrieblichen Einrichtungen dauerhaft zu gewährleisten.
Für Unternehmen sind UVV Prüfungen daher ein wichtiger Bestandteil eines funktionierenden Arbeitsschutzes. Sie helfen dabei, Risiken zu minimieren, gesetzliche Anforderungen einzuhalten und eine sichere Arbeitsumgebung für Mitarbeiter zu schaffen.
Die DPG Deutsche Elektro Prüfgesellschaft unterstützt Unternehmen bei der fachgerechten Durchführung von UVV Prüfungen – von der Planung über die Durchführung bis hin zur vollständigen Dokumentation der Prüfergebnisse.
Was ist eine UVV-Prüfung?
Eine UVV Prüfung ist die gesetzlich vorgeschriebene sicherheitstechnische Überprüfung von Arbeitsmitteln und betrieblichen Einrichtungen in Unternehmen. Sie dient dazu, mögliche Gefahren frühzeitig zu erkennen und Arbeitsunfälle sowie Sachschäden zu vermeiden.
Der Begriff UVV steht für Unfallverhütungsvorschrift und bezeichnet Regelwerke der gesetzlichen Unfallversicherung, die Anforderungen an den sicheren Betrieb von Arbeitsmitteln festlegen. Im Rahmen einer UVV Prüfung wird überprüft, ob Maschinen, Geräte oder technische Einrichtungen den geltenden Sicherheitsvorschriften entsprechen und weiterhin sicher verwendet werden können.
Die Durchführung der Prüfung darf ausschließlich durch befähigte und entsprechend qualifizierte Fachkräfte erfolgen. Nach Abschluss der Prüfung werden alle Ergebnisse in einem detaillierten Prüfprotokoll dokumentiert. Dieses Protokoll dient Unternehmen als Nachweis gegenüber Behörden, Berufsgenossenschaften und Versicherungen, dass die gesetzlichen Anforderungen im Bereich Arbeitssicherheit erfüllt werden.

Sind UVV-Prüfungen für Unternehmen verpflichtend?
UVV Prüfungen sind für Unternehmen gesetzlich verpflichtend. Arbeitgeber sind dazu verpflichtet, die Sicherheit der im Betrieb eingesetzten Arbeitsmittel regelmäßig überprüfen zu lassen. Grundlage hierfür sind die Unfallverhütungsvorschriften der gesetzlichen Unfallversicherung (UVV) sowie weitere Regelwerke wie die Betriebssicherheitsverordnung.
Unternehmen müssen daher sicherstellen, dass Maschinen, Geräte und sonstige technische Arbeitsmittel in regelmäßigen Abständen geprüft werden. Ziel dieser Prüfungen ist es, Gefahren frühzeitig zu erkennen und den sicheren Betrieb im Unternehmen dauerhaft zu gewährleisten.
Die Pflicht zur Durchführung von UVV Prüfungen sollte von Unternehmern nicht unterschätzt werden. Werden vorgeschriebene Prüfungen nicht oder nicht ordnungsgemäß durchgeführt, kann dies im Schadensfall erhebliche Folgen haben. Dazu zählen unter anderem der Verlust des Versicherungsschutzes, Schadenersatzforderungen, Bußgelder oder sogar strafrechtliche Konsequenzen.
Wer darf UVV-Prüfungen durchführen?
UVV Prüfungen dürfen nur von sogenannten befähigten Personen durchgeführt werden. Die Anforderungen an diese Fachkräfte sind in der Technischen Regel für Betriebssicherheit TRBS 1203 festgelegt.
Eine befähigte Person nach TRBS 1203 muss mehrere Voraussetzungen erfüllen. Dazu gehören insbesondere eine einschlägige berufliche Ausbildung – zum Beispiel eine technische Berufsausbildung oder ein entsprechendes Studium – sowie praktische Berufserfahrung im Umgang mit den betreffenden oder vergleichbaren Arbeitsmitteln.
Darüber hinaus ist eine zeitnahe berufliche Tätigkeit im Umfeld der jeweiligen Prüfungen erforderlich. Die prüfende Fachkraft muss außerdem über aktuelle Kenntnisse zum Stand der Technik, zu relevanten Sicherheitsvorschriften sowie zu möglichen Gefährdungen der zu prüfenden Arbeitsmittel verfügen.
Nur wenn diese Voraussetzungen erfüllt sind, darf eine Person UVV Prüfungen fachgerecht und rechtssicher durchführen.

Was ist der Unterschied zwischen UVV und DGUV?
Die Begriffe UVV und DGUV werden im Zusammenhang mit Arbeitssicherheit häufig gemeinsam verwendet, haben jedoch unterschiedliche Bedeutungen. Die Abkürzung UVV steht für Unfallverhütungsvorschrift. Dabei handelt es sich um verbindliche Regelungen, die Anforderungen an den sicheren Umgang mit Arbeitsmitteln und betrieblichen Einrichtungen festlegen. Ziel dieser Vorschriften ist es, Arbeitsunfälle zu vermeiden und den Gesundheitsschutz von Beschäftigten zu gewährleisten. Die DGUV (Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung) ist hingegen der Dachverband der gewerblichen Berufsgenossenschaften und Unfallkassen in Deutschland. Sie koordiniert die gesetzlichen Unfallversicherungsträger und veröffentlicht die entsprechenden Vorschriften und Regelwerke. Die DGUV Vorschriften bilden somit den organisatorischen Rahmen, in dem die einzelnen Unfallverhütungsvorschriften festgelegt und für unterschiedliche Branchen und Arbeitsbereiche konkretisiert werden.
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FAQ für UVV-Prüfungen
Welche Arbeitsmittel müssen bei UVV-Prüfungen kontrolliert werden?
Im Rahmen der UVV-Prüfungen sind sämtliche Arbeitsmittel zu prüfen, die potenziell ein Risiko für die Sicherheit und Gesundheit der Beschäftigten darstellen könnten. Dazu gehören unter anderem Maschinen, Leitern, Hebebühnen, Regale und auch kraftbetriebene Tore. Eine umfassende Gefährdungsbeurteilung hilft dabei, festzulegen, welche spezifischen Arbeitsmittel in Ihrem Unternehmen geprüft werden müssen.
Was passiert, wenn eine UVV-Prüfung nicht ordnungsgemäß dokumentiert oder durchgeführt wird?
Ohne eine ordnungsgemäße Dokumentation der UVV-Prüfung ist der Nachweis im Schadensfall schwierig, was zu rechtlichen Konsequenzen wie Bußgeldern oder Haftungsforderungen führen kann. Die Prüfungsergebnisse sollten daher immer schriftlich festgehalten und für eventuelle Kontrollen bereitgehalten werden.
Werden UVV-Prüfungen nicht durchgeführt, verstößt der Arbeitgeber gegen seine gesetzlichen Pflichten. Im Schadensfall kann dies neben Bußgeldern und Haftungsrisiken zum Verlust des Versicherungsschutzes führen.
Wie häufig müssen UVV-Prüfungen durchgeführt werden?
Die Häufigkeit der UVV-Prüfungen hängt von den jeweiligen Arbeitsmitteln, deren Nutzung und den damit verbundenen Gefährdungen ab. In der Regel wird ein jährlicher Prüfzyklus empfohlen, außer die Gefährdungsbeurteilung legt kürzere Intervalle fest. Eine genaue Festlegung der Prüfintervalle kann durch die Unterstützung eines Experten erfolgen.
Wie läuft eine UVV-Prüfung ab?
Eine UVV-Prüfung gliedert sich typischerweise in mehrere Schritte: Zunächst erfolgt eine Sichtprüfung, bei der äußerliche Schäden oder Abnutzungen der Arbeitsmittel festgestellt werden. Danach folgt die Funktionsprüfung, um sicherzustellen, dass alle sicherheitsrelevanten Komponenten einwandfrei arbeiten. Bei elektrischen Geräten werden zusätzlich Messungen durchgeführt, um die Einhaltung der anerkannten Regeln der Technik zu bestätigen. Abschließend werden alle Ergebnisse dokumentiert und, falls erforderlich, Maßnahmen zur Behebung von Mängeln eingeleitet.
Was passiert, wenn Mängel während der UVV-Prüfung festgestellt werden?
Stellt die Fachkraft während der Prüfung Mängel fest, müssen diese im Prüfprotokoll dokumentiert und schnellstmöglich behoben werden. Je nach Schwere des Mangels können weitere Maßnahmen erforderlich sein, wie etwa die vorübergehende Stilllegung des betroffenen Arbeitsmittels. Unternehmen sind verpflichtet, die Sicherheit ihrer Arbeitsmittel wiederherzustellen, bevor diese erneut genutzt werden dürfen.
Welche Vorteile hat eine regelmäßige UVV-Prüfung für das Unternehmen?
Regelmäßige UVV-Prüfungen tragen dazu bei, potenzielle Gefahren frühzeitig zu erkennen und Unfälle zu vermeiden. Unternehmen profitieren von einer erhöhten Sicherheit am Arbeitsplatz, einem besseren Schutz der Mitarbeiter und der Einhaltung gesetzlicher Vorgaben. Dies senkt das Risiko für arbeitsbedingte Unfälle und kann langfristig Kosten durch Ausfallzeiten und mögliche Bußgelder reduzieren.
Was kostet eine UVV-Prüfung?
Die Kosten einer UVV Prüfung hängen von mehreren Faktoren ab, beispielsweise von der Anzahl der zu prüfenden Arbeitsmittel, der Art der Geräte sowie dem Prüfaufwand. Unternehmen erhalten in der Regel ein individuelles Angebot auf Basis ihrer Prüfanforderungen.

